Das Werk
Lebensraum und Umwelt - Umweltengagement
In seinen Umweltdarstellungen zeigt der Künstler sein Umland so, wie es früher war und - was in unserer Zeit daraus geworden ist. In diesen Bildern ist der Mensch selbst nicht zu finden. Der Künstler weist dem Menschen - also dem Betrachter die Rolle des Beobachters zu. Der Betrachter soll sich mit der Thematik intensiv auseinandersetzen. Ernst Peter Rade beschäftigt sich mit dem Thema einer gefährdeten Tierwelt bereits in den ausgehenden sechziger Jahren, als sich in unserer Gesellschaft erstmals ein leises ökologisches Bewußtsein formierte.

Zu einer Zeit, als der Mensch sich aufmachte, den Weltraum zu erobern, durch die immer mehr zunehmende industrielle Entwicklung die Natur zu gefährden und in der Wissenschaft hilflose Tiere in medizinischen Labors zu mißbrauchen, entstand als Mahnung das Acrylgemälde „Kosmonauten?" welches die Angst einer dicht gedrängten Gruppe von Gibbons darstellt.
Für die Ausstellung „Wildbahn in Not", die 1980 vom Deutschen Jagdmuseum München veranstaltet wurde, schuf der Künstler verschiedene kritische Pinselzeichnungen, welche die von Technik und Fortschritt ausgehende, ganz alltägliche Bedrohung der einheimischen Tierwelt beleuchtet.

Ernst Peter Rades Umweltengagement umfaßt mehrere Arbeiten die die Gefährdung der Greifvögel aufzeigen oder sich mit dem Schutz aussterbender Tierarten befassen. An der Ausstellung „Wildtier und Umwelt", die 1986 in Nürnberg zu sehen war, beteiligte sich der Künstler mit einem umfassenden Mappenwerk in Acryltempera.

Zudem veranstaltet er seit den siebziger Jahren regelmäßig Werkstattausstellungen für geladene Gäste, in denen er seine jeweils neuesten Arbeiten zum Thema Natur vorstellt.
"Marder" wer ist schneller?
Pinselzeichnung
Mappe: Wildbahn in Not
"Kosmonauten?"
Gibbonsgruppe
Acrylgemälde auf Leinen
"Feldhase" keine Chance
Pinselzeichung
Mappe: Wildbahn in Not
Plakatentwurf