Biografie
Rade erinnert sich gern an die Vorsemester bei den Dozenten Vahle und Strauß. „In dieser Zeit habe ich fast die ganze Freizeit eines Semesters im Pflanzenschauhaus verbracht und Detailstudien bis zur Akribie betrieben. Als Material diente zum Teil Tapetenpapier, das auf Keilrahmen gespannt wurde". Linoldrucke und Radierungen bleiben eher „Randerscheinungen". Er zeichnet eigentlich fast immer, „egal, wo ich bin". So bleibt die Zeichnung auch die Ausgangsbasis für alles.

Er wendet sich der Bildhauerei bei Carel Nistrath zu und erhält schon bald den „Förder-preis für Kunst in und am Bau" des „Bundes Deutscher Architekten".

Noch während des Studiums heiratet er seine erste Frau Inge, sie kennen sich seit der Lehrzeit, beginnen auch das Studium gemeinsam. Trotz der ersten Lorbeeren, die sich der junge Rade bereits auf dem Gebiet der Bildhauerei erworben hat, sprechen „realitätsbezogene Argumente" dafür, sich verstärkt den Schwerpunkten Malerei und Grafik zu widmen. Die Fächer belegt er bei keinem geringeren als Gustav Deppe und dem Illustrator Professor Guggenberger.