Biografie
ER HAT SICH EINEN TRAUM VERWIRKLICHT.

Bei einem kleinen Weiler im Rothaargebirge konnte sich der naturverbundene Bildhauer, Maler und Grafiker Ernst Peter Rade nach seinen Vorstellungen ein Haus bauen, zum Leben, Wohnen und Arbeiten, mit Greifvogelstation und Zwinger für seine Schlittenhunde.

In zwei Ehen wuchsen hier zehn Kinder auf, von denen das jüngste noch nicht ganz „flügge" ist und noch im „Horst" der Eltern lebt. Bei diesem Kindersegen reichte es für den freischaffenden Künstler nicht, nur kreativ zu sein, er mußte auch produktiv arbeiten.
Als der fast 60jährige, dem man dieses Alter nicht ansieht, vor wenigen Jahren in einer dickbändigen biografischen Dokumentation die „Jahresringe eines Kreativen" zählte, war dies Rückblick und Atempause zugleich für eine weitere Schaffensperiode, wobei er nach wie vor die ganze Bandbreite künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten nutzt, von der Pinselzeichnung (mit Acryl!) über Lithos, Drucke und Malerei bis zur Skulptur. Dabei hatte Ernst Peter Rade sein ganzes Leben lang das große Glück, daß er sich nicht für Auftragsarbeiten „verbiegen" mußte, er fand immer Interessenten für die Arbeiten, die er gerade schuf, ob das in den 50er Jahren Karikaturen waren, die er bei Tageszeitungen und Verlagen unterbrachte, oder ob es heute die Gemälde und Acryltempera zu Themen aus der klassischen Musik sind.